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# Erste Pi-Softwareversion
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Diese Version implementiert ein Livebild des vorhandenen Camera Module 3 NoIR
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über Picamera2, eine lokale WebUI, Moduswahl mit Speicherung und eine
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**Simulation** des Effektablaufs. Sie steuert noch keine GPIOs, Motoren,
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Servos, Lampen oder Lautsprecher. Automatische Personenerkennung, Clips,
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Maskierung und Löschfristen sind noch nicht umgesetzt. Daher vorerst nur
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im privaten Testbereich verwenden; die Kamera nicht auf öffentliche Flächen
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richten.
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## Auf dem Raspberry Pi 5 vorbereiten
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Die Kamera mit passendem Kabel anschließen und mit `rpicam-hello --list-cameras`
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prüfen. Danach im Projektordner:
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```bash
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sudo apt update
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sudo apt install python3-picamera2 python3-venv
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python3 -m venv --system-site-packages .venv
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.venv/bin/python -m pip install -r requirements.txt
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```
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Picamera2 wird über die Raspberry-Pi-Pakete installiert; die virtuelle
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Umgebung kann dieses Systempaket durch `--system-site-packages` verwenden.
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Der Server bindet nur an `127.0.0.1` auf dem Pi. So ist das Livebild nicht
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direkt im WLAN sichtbar.
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### WebUI beim Hochfahren starten
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Nach der Vorbereitung kann `tools/install_pi_service.sh` auf dem Pi einen
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systemd-Dienst einrichten. Erst eine Vorschau ansehen, dann anwenden:
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```bash
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bash tools/install_pi_service.sh
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bash tools/install_pi_service.sh --apply
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systemctl status halloween-grab.service
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```
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Der Dienst läuft unter dem aktuellen Pi-Benutzer, startet `run.py` beim
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Hochfahren und wird bei einem Fehler neu gestartet. Das Skript benötigt für
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die Einrichtung `sudo` und überschreibt keine fremde Unit gleichen Namens.
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Nach Code-Updates kann derselbe `--apply`-Aufruf den Dienst neu starten.
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Zum Deaktivieren: `sudo systemctl disable --now halloween-grab.service`.
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Bei Startproblemen: `sudo journalctl -u halloween-grab.service -n 80 --no-pager`.
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Ein Browserfenster auf dem Laptop öffnet sich dadurch nicht automatisch.
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## Vom Laptop aus ansehen
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Mit dem geprüften Pi-Benutzer und Hostnamen ein SSH-Terminal offen lassen:
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```bash
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ssh -L 8000:127.0.0.1:8000 BENUTZER@HOST
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```
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Dann auf dem Laptop `http://127.0.0.1:8000` öffnen. Ein SSH-Passwort reicht;
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ein Schlüssel ist nicht nötig. Ist Port 8000 auf dem Laptop belegt, links
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vom ersten Doppelpunkt einen anderen freien Port wählen; rechts bleibt der
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Pi-Port 8000, solange `run.py` dort mit dem Standardport läuft.
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## Ohne Kamera testen
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Auf einem Rechner mit den Paketen aus `requirements.txt`:
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```bash
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python3 run.py --demo
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```
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Die Bildfläche trägt deutlich „DEMO – KEINE ECHTE KAMERA“. Über „Bereich
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frei (Test)“ und danach „Testauslösung“ lässt sich die Zustandsfolge ohne
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Aktoren durchspielen. „Stopp“ sperrt weitere Auslösungen bis „Zurücksetzen“
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und erneuter Freigabe des Bereichs. Der Modus „voller Schreck“ ist nur bei
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noch nicht vorhandenen Einstellungen der Standard. Ein WebUI-Wechsel wird
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unter `data/settings.json` gespeichert und bleibt bei normalem Neustart
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erhalten. Das Uploadskript überträgt diesen Laufzeitordner nicht.
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## Lokal prüfen
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Für die Webtests zusätzlich `httpx` installieren:
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```bash
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.venv/bin/python -m pip install -r requirements-dev.txt
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.venv/bin/python -m unittest discover -s tests -v
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```
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Der Host-Test prüft Demo-Bild und Webendpunkte. Kamera, Nachtbild, WLAN,
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SSH-Tunnel und GPIOs müssen am echten Pi bzw. Aufstellort geprüft werden.
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Technische Grundlagen: [Picamera2-Handbuch](https://datasheets.raspberrypi.com/camera/picamera2-manual.pdf),
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[FastAPI-StreamingResponse](https://fastapi.tiangolo.com/advanced/stream-data/).
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